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Spieldaten |
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Datum: |
30. Dezember 2004 |
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Uhrzeit: |
15.00 Uhr |
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Spielstätte: |
ARENA Leipzig (Leipzig) |
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Zuschauer: |
4.265 |
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Zeitstrafen: |
Kometal 10 x 2
min, HCL:6 x 2 min |
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Siebenmeter: |
Kometal: 4/2,
HCL: 8/6 |
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Schiedsrichter: |
Radoslav Kavulik und
Milan Sivak (Slowakei) |
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Multimedia: |
56
Fotos vom Spiel in der Galerie! |
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Statistiken (als PDF): |
Match
Statistik und Full Time
Report |
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Aufstellung
und Tore Skopje: |
12 Semra Radoncic (0
Paraden)
1 Olga Kolesnik (15 Paraden)
2 Olena Radchenko 1
4 Anzela Platon Dimovska 1
6 Olga Bujanova 6/1
7 Yeliz Ozel 3
9 Ana Amorim
10 Dragana Pecevska 3
11 Olena Tsygitsya 6/1
13 Natalia Todorovska 3
14 Yuliya Portyanko 1
15 Alegra Oholanga-Loki 2
19 Klara Boeva |
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Trainer: Ivan Bojkov |
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Aufstellung
und Tore Leipzig: |
22 Tone Woelner (15 Paraden)
13 Maike Daniels
6 Evelien van der Koelen 3
7 Nina Wörz 3
8 Nikola Pietzsch 1
10 Milica Danilovic 3/3
15 Ingrida Radzeviciute 6/2
17 Nora Reiche 4
18 Katja Langkeit 2
20 Else-Marthe Soerlie-Lybekk 5/1 |
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Trainer: Martin Fruelund
Albertsen |
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Wertung: |
4 Sterne |
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Ein Spiel mit viel Spannung
und Stimmung - mit dem besseren Ende für den HCL! |
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Spielbericht |
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Bundesligist HC Leipzig
hat sich bei der Clubteams EM in eigener Halle den dritten Platz
gesichert. Gegen den mazedonischen Meister Kometal Skopje siegte
die Mannschaft von Trainer Martin Albertsen nach einer von beiden
Seiten engagiert geführten Partie mit 27:26 (14:16).
Beide Teams konnten insgesamt im Turnierverlauf überzeugen.
Die Verletzungssorgen des HC Leipzig werden immer größer. Heute
konnte die Mannschaft von Trainer Martin Albertsen mit lediglich
acht Feldspielerinnen antreten. Nach Marcela Vlckova verletzte sich
im gestrigen Spiel auch Gerd Elin Albert am Fuß (Verdacht auf Bänderriß
am Knöchel). Auch Milica Danilovic wird von Knieschmerzen geplagt
(Patellasehne), mußte lange zuschauen und wurde erst später bei
Siebenmetern eingesetzt. Die Leipzigerinnen begannen gut und konnten
gleich mit 3:1 in Führung gehen. Die Abwehr stand sicher, Skopje
kam seltener als gestern im Spiel gegen Viborg in eine gute Wurfposition.
Leider ließ der HCL in der Anfangsphase zu viele klare Torgelegenheiten
aus und verpaßte dadurch eine deutlichere Führung. So kam es, wie
es kommen mußte: Skopje konnte nach 12 Minuten erstmals ausgleichen.
Plötzlich bekam die HCL-Abwehr Probleme, der Gegner konnte einige
leichte Tore erzielen und ging sogar in Führung. Leipzig bemühte
sich zwar dranzubleiben, machte aber zu viele Fehler und konnte
selbst Überzahlsituationen nur selten ausnutzen. Im Gegenteil: Skopje
konnte den Vorsprung auf drei Tore ausbauen. Doch die Leipzigerinnen
wachten wieder auf und mit der Unterstützung des Publikums kämpften
sie sich erneut zum Ausgleich. Der mazedonische Abonnementmeister
spielte aber seine ganze Routine aus und konnte sich bis zur Pause
dann doch wieder absetzen. Torfrau Tone Wölner hielt mit zwei tollen
Paraden in den Schlußsekunden der ersten Hälfte ihre Mannschaft
weiter im Spiel.
Nach dem Wechsel bemühte sich der HCL um den Ausgleich, der kleine Kader mit den geringen Variantionsmöglichkeiten machte sich aber deutlich bemerkbar. Trotzdem schaffte es Skopje nicht sich weiter abzusetzen. Nach einem Zuspiel von Ingrida Radzeviciute erzielte Kapitän Else-Marthe Sörlie-Lybbek zunächst den Ausgleich zum 17:17. Kurz darauf markierte Radzeviciute selbst wieder die Führung. Die Leipzigerinnen kamen nun so richtig in Tritt und konnten ihre Führung sogar auf zwei Tore ausbauen. Leider nutze Sörlie-Lybbek bei einem Siebenmeter nicht die Chance auf 21:18 zu erhöhen. Sie scheiterte an Skopjes Torfrau Olga Kolesnik. Aber auch auf der Gegenseite hielt Tone Wölner gegen Olena Tsygitsa.Das Spiel blieb weiter spannend, leichte Vorteile lagen auf Seiten der Gastgeberinnen. Nach zwei verworfenen Siebenmetern ihres Teams mußte dann doch mangels Alternativen Milica Danilovic trotz Knieschmerzen ran. Sie bedankte sich beim Leipziger Publikum, das sie mit großen Beifall begrüßte, mit einem Treffer. Kurz darauf die gleiche Situation, wieder tritt Danilovic an und trifft erneut. Und da alle guten Dinge drei sind: Milica Danilovic bringt den HCL mit drei Treffern in Folge auf die Siegerstraße. Doch entschieden war damit auch 90 Sekunden vor dem Ende noch gar nichts. Skopje verkürzt nochmals auf ein Tor. Dank der überzeugend spielenden Ingrida Radzeviciute kann der HCL wieder erhöhen. Zehn Sekunden vor dem Abpfiff dann noch eine Auszeit des HCL beim Stand von 27:26. Diszipliniert bringen die Spielerinnen von Martin Albertsen das Spiel zu Ende und schließen das Turnier damit als Dritter ab.
Fazit: Ein verdienter Erfolg für den HC Leipzig, der mit nur
noch acht gesunden Feldspielerinnen sich zum Sieg durchbeißen
konnte. Ein Lob geht auch an dieses tolle Handball-Publikum!
(handball-world.com von Sandra Pleines und Timo Hölscher /
und Ronny John) |
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Interviews |
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Martin Fruelund Albertsen
(HCL-Trainer) |
"Wir haben heute sehr gut gespielt, nicht zuletzt dank der Unterstützung
der Zuschauer. Das war unglaublich. Wir wussten vor dem Spiel, dass
unsere einzige Chance ein offensives Spiel sein würde. Vor allem in der
zweiten Halbzeit haben wir richtig offensiv gespielt, die Abwehr stand
und Tone im Tor war super." |
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Andriy Portnoy (Skopje-Trainer) |
"Ich gratuliere dem HC Leipzig zu dem Sieg. Das Spiel war sehr anstrengend,
wir haben viele 1:1-Fehler gemacht. Die Spielerinnen haben
die Anweisungen, die ich ihnen vor dem Spiel gegeben habe, nicht umsetzen
können." |
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Nikola Pietzsch (HCL-Spielerin) |
"Das Match war, wie man sehen konnte, richtig anstrengend. Wir haben
drei Spiele hintereinander gespielt und heute waren wir nur noch eine
kleine Truppe, doch dank Martin und dem tollen Publikum im Rücken
haben wir es geschafft. Alles oder Nichts hieß das Motto. Wir hatten uns
etwas zu beweisen! Jeder hat Jeden motiviert." |
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Indira Kastratovic (Skopje-Spielerin) |
"Leipzig hat kollektiver gespielt als wir. Ich gratuliere dem HCL zum Sieg.
Sie hatten den Heimvorteil, haben sehr gut gekämpft und verdient gewonnen." |
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