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Spieldaten |
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Datum: |
29. Dezember 2004 |
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Uhrzeit: |
17.00 Uhr |
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Spielstätte: |
ARENA Leipzig (Leipzig) |
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Zuschauer: |
2.760 |
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Zeitstrafen: |
HYPO: 6 x 2 min
(Rot: Shynkarenko/60. 3 x 2 Minuen), HCL: 1 x 2 min |
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Siebenmeter: |
HYPO: 5/4, HCL:
6/4 |
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Schiedsrichter: |
Nordine Lazaar und Laurent
Reveret (Frankreich) |
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Multimedia: |
54
Fotos vom Spiel in der Galerie! |
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Statistiken (als PDF): |
Match
Statistik und Full Time
Report |
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Aufstellung
und Tore Niederösterreich: |
1 Ganna Kryvoruchko (13
Paraden)
12 Paula Radulesu (0 Paraden)
16 Olga Sanko (0 Paraden)
3 Alexandra Do Nascimento
4 Tetjana Shynkarenko 2
5 Daniela Pierade de Oliveria 1
10 Anda Bilobrk 6
13 Sonata Vijunaite
14 Simona Spiridon 3
15 Tanja Logvin 4/1
17 Dora Löwy 2
19 Katrin Engel 4
33 Gabriela Rotis 8/3
80 Oxana Pal |
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Trainer: Mile Isakovits |
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Aufstellung
und Tore Leipzig: |
22 Tone Woelner (19 Paraden)
3 Gerd-Elin Albert 1
6 Evelien van der Koelen
7 Nina Wörz 4
8 Nikola Pietzsch 2
10 Milica Danilovic 7/3
15 Ingrida Radzeviciute 3/1
17 Nora Reiche 5
18 Katja Langkeit 3
20 Else-Marthe Soerlie-Lybekk 4 |
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Trainer: Martin Fruelund
Albertsen |
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Wertung: |
3 Sterne |
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Ein spannendes Spiel
erlebten die Fans in der ARENA - HCL nutzte seine Chancen nicht konsequent!
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Spielbericht |
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Trotz einer starken
Aufholjagd des HC Leipzig in den Schlussminuten ist Hypo Niederösterreich
nach einem 30:29 (14:15)-Zittersieg gegen den HCL
ins Finale der Clubteams EM in Leipzig eingezogen. Vor 2.760 Zuschauern
in der Arena in Leipzig hatte Hypo bereits mit 27:20 vorn gelegen,
doch die Leipzigerinnen kämpften sich heran, ein Erfolgserlebnis
blieb dem Team von Trainer Martin Albertsen am Ende aber verwehrt.
Hypo spielt morgen im Finale gegen Krim Ljubljana, Leipzig trifft
ebenfalls morgen im Spiel um den dritten Platz auf den Sieger der
Partie Skopje gegen Viborg, die heute ab 19:30 Uhr angepfiffen wird.
Dem HC Leipzig gelang ein optimaler Start. Durch konsequentes Tempospiel
erzielte der HCL schnelle Tore und lag somit mit 4:1 vorn. Insbesondere
Torfrau Tone Wölner konnte sich mit sehenswerten Paraden in der
Anfangsphase auszeichnen. Anschließend konnte Hypo zunächst verkürzen
und glich schließlich zum 6:6 aus. Gleich vier Zeitstrafen schwächten
die Österreicherinnen bis zur Pause, wodurch Leipzig einige Tore
in Überzahl erzielte. Die verletzungsbedingt personell arg gebeutelten
Leipzigerinnen mussten improvisieren, HCL-Coach Martin Albertsen
beorderte daher Außenspielerin Nina Wörz in den Rückraum. Die Nationelspielerin
gefiel vor allem auf der Spielmacherposition, erzielte zwei Treffer
und setzte Kreisläuferin Else-Marthe Sörlie Lybekk mehrfach gut
in Szene. Der HCL konnte sich somit unter dem Jubel der Zuschauer
bis auf 14:11 absetzen. Doch gegen Ende der ersten Hälfte drehte
Hypo auf, allein Anda Bilobrk markierte drei Treffer bis zum Seitenwechsel.
Dennoch nahmen die Leipzigerinnen eine 15:14-Führung mit in die
Kabine.
Zu Beginn der zweiten Hälfte riss beim HCL total der Faden. Nachdem
sich auch noch Rechtsaußen Gerd Elin Albert im ersten Durchgang
ebenfalls eine Bänderverletzung zugezogen hatte, waren die personellen
Alternativen bei Leipzig rarer denn zuvor. Hypo agierte viel und
erfolgreich über Kreisläuferin Simona Spiridon. Zudem waren die
Leipziger Würfe nun zu harmlos und man leistete sich einige technische
Fehler, die Hypo mit einigen Gegenstoßtoren bestrafte. Die Österreicherinnen
lagen daher mit 19:16 vorn und setzten sich nach zwischenzeitlichen
Anschlusstreffern auf 23:18 ab. Die Partie schien nun entschieden.
Leipzig verkürzte in den abschließenden zehn Minuten vor allem nach
Gegenstößen, doch Hypo schaukelte den Vorsprung mit Glück über die
Zeit. Die Österreicherinnen siegten letztlich mit 30:29.
Fazit: Der HC Leipzig hielt gegen den Favoriten sehr gut, allerdings
begann HYPO auch sehr schwach. Im zweiten Durchgang räschten
sich leider die vergebenen Torchancen der Leipzigerinnen. Trotz
eines 7-Tore-Rückstandes zeigten die HCL-Mädels viel Moral
und machten die Partie noch einmal sehr spannend!
(handball-world.com von Sandra Pleines und Timo Hölscher /
und Ronny John) |
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Interviews |
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Martin Fruelund Albertsen
(HCL-Trainer) |
"Das war ein tolles
Spiel. An erster Stelle muss ich den Zuschauern danken. Wir haben
heute besser gespielt als gestern. Anfangs konnten wir unser Spiel
mit viel Tempo durchsetzen. Aber dann kam HYPO mit großer Power. Die
zweite Halbzeit lief zwar zu Beginn schlecht, doch nach der Auszeit
brachten wir wieder mehr Emotionen ins Match. Wir wussten, dass HYPO
unbedingt siegen wollte. Für uns war es alles in allem ein gutes Spiel." |
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Geri Berger (HYPO-Manager) |
"Das war die erwartet
gute Stimmung in der Halle. Und auch das Spiel war so wie erwartet:
Leipzig kommt stark und drängt mit der Unterstützung der Zuschauer.
Für die Fans war es ein spannendes Spiel, das wollen die Leute sehen!
Wir freuen uns über den Sieg." |
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Gunnar Prokop (HYPO-Manager) |
"Ich selber bin
zum ersten Mal in Leipzig und muss sagen, ich fühle mich sehr wohl
hier. Das Turnier ist es wert, um die Weihnachtszeit ausnahmsweise
mal nicht zu Hause zu sein. Ich bin sehr stolz auf meine junge Mannschaft.
Trotz ihrer Jugend ist das Team so reif, dass es hier in das Finale
einzieht. Das war schon eine kleine Überraschung für mich. Es ist
toll, dass es in Leipzig möglich ist, ein solches Turnier auf die
Beine zu stellen. Im Finale stehen wir gegen Krim Ljubljana. Wir sind
zwei alte Bekannte, alleine in dieser Saison haben wir schon dreimal
gegeneinander gespielt – im Sommer zweimal verloren und in der letzten
Begegnung im Herbst haben wir eindeutig gewonnen. Die Zuschauer können
sich auf ein spannendes Spiel freuen." |
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Gabriela Rotis (HYPO-Spielerin) |
"Mit dem Spiel bin
ich zufrieden. Sowohl Leipzig als auch wir haben guten Handball gezeigt.
Und das bei einer tollen Atmosphäre!" |
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Tone Woelner (HCL-Torfrau) |
"HYPO hat gnadenlos unsere Fehler ausgenutzt. Zum Schluss war es
dann umgekehrt, wir leisteten super Abwehrarbeit." |
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