Montag, 06.02.2012

Clubteams EM Vorrunde Gruppe B Saison 2004/2005

Krim Ljubljana Kometal D.P. Skopje
34 32
   
Spieldaten
Datum: 28. Dezember 2004
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Spielstätte: ARENA Leipzig (Leipzig)
Zuschauer: 2.615
Zeitstrafen: Krim: 8 x 2 min (Rot: Oder/60. wegen 3 x 2 min), Kometal: 5 x 2 min
Siebenmeter: Krim: 4/4, Kometal: 7/5
Schiedsrichter: Radoslav Kavulik und Milan Sivak (Slowakei)
Multimedia: 44 Fotos in der Galerie!
  Statistiken (als PDF): Match Statistik und Full Time Report  
Aufstellung und Tore Ljubljana: 1 Andra Farkas (1 Parade)
16 Luminita Dinu (13 Paraden)
5 Nataliya Derepasko 6/4
6 Olena Yatsenko 5
7 Maryna Vergelyuk 4
13 Deja Doler
14 Liudmila Bodnieva 5
17 Tanja Oder 6
19 Katja Kurent T. 3
20 Kristina Mihic
21 Tanja Tomanovic
23 Anja Argenti
25 Ganna Siukalo 3
31 Olga Ceckova 2
77 Tanja Dajcman
Trainer: Tone Tiselj
Aufstellung und Tore Skopje:

12 Semra Radoncic (5 Paraden)
16 Nataliya Borysenko (9 Paraden)
2 Olena Radchenko
3 Indira Kastarovic 3
4 Anzela Platon Dimovska 2
6 Olga Byjanova 10/4
7 Yeliz Ozel 9/1
9 Ana Amorim
10 Dragana Pecevska 2
11 Olena Tsygitsa 3
13 Natalija Todorovska 2
14 Yuliya Portyanko 1
15 Alegra Oholanga-Loki
19 Klara Boeva

Trainer: Ivan Bojkov
Wertung: 4 Sterne
  Das beste Turnierspiel bisher - für Spannung war garantiert und das auf ganz hohem Niveau!
Spielbericht
Der slowenische Serienmeister Krim Ljubljana hat bei der Clubteams EM in Leipzig das Finale erreicht. Gegen das mazedonische Spitzenteam Kometal Skopje siegte die Mannschaft von Trainer Tone Tiselj nach einer ansehnlichen und abwechslungsreichen Partie mit 34:32 (19:17). Beste Spielerinnen bei Krim waren Torfrau Dinu und Außenspielerin Oder, bei Skopje gefielen besonders die Rückraumspielerinnen Özel und Bujanova.

Zu Beginn konnten sich beide Torhüterinnen auszeichnen - Dinu bei Krim sowie Borysenko bei Skopje. Nach einem 4:4 lag Skopje mit 6:4 und 8:5 vorn. Krims Abwehr stand heute nicht so sicher wie gestern gegen Hypo und ermöglichte es besonders der agilen Türkin Özel zu Toren zu kommen. Zudem hatte Abwehrchefin Tomanovic bereits nach zwölf Minuten zwei Zeitstrafen gesehen und blieb fortan meist auf der Bank. Diese Zwangsmaßnahme bei Krim kam Skopje entgegen. Allerdings musste die bis dahin überragende ukrainische Torhüterin Borysenko nach 17 Minuten mit einer Fußverletzung ausgewechselt werden. Diese Schwächung nutzte Ljubljana aus, egalisierte kurze Zeit später und ging zur Pause mit zwei Toren (19:17) in Führung. Nach 19 Minuten feierte Kreisläuferin Deja Doler nach langer verletzungsbedingter Auszeit ein kurzes Comeback bei Krim.

Zu Beginn der zweiten Hälfte sahen die stimmungsvollen Zuschauer in Leipzig zunächst den Ausgleich zum 19:19. Doch Krim ging anschließend erneut in Führung und gab diese bis zum Ende nicht mehr ab. Neben Dinu spielte auch Oder stark bei Ljubjana, die aber in der Schlussminute noch die Rote Karte sah. Bujanova erzielte vor allem in der zweiten Hälfte sehenswerte Tore aus dem Rückraum für Skopje. Krim siegte am Ende 34:32

Fazit: Krim Ljubljana zog am Ende verdient ins Finale der Clubteams EM in Leipzig ein. Beide Teams zeigten den Fans in der ARENA tollen Handball und das beste Spiel bisher im Turnier, welches dazu bis kurz vor Schluss sehr spannend war! Das machte wirklich Lust auf mehr ...

(handball-world.com von Sandra Pleines und Timo Hölscher / und Ronny John)
Interviews
Tone Tiselj (Ljubljana-Trainer) "Das war ein echt hartes Match, unser zweites Spiel in zwei Tagen gegen eine wirklich starke Mannschaft. Kometal verfügt über gute Spielerinnen und ebenso gute Coaches und zählt zu den weltbesten Teams. Wir waren zwar etwas müde, da wir nicht so viele Auswechsel-Spielerinnen dabei haben. Aber zum wiederholten Male hat unsere Mannschaft Charakter und Kampfgeist gezeigt."
Andry Portnoy (Skopje-Trainer) "Mit unserem ersten Spiel bei diesem Turnier mit neuer Abwehr sind wir sehr zufrieden. Durch die Verletzung von Nataliya Borysenko erlitten wir einen herben Rückschlag. Man konnte deutlich sehen, dass die erste Halbzeit mit unserer ersten Torfrau noch gut lief. Die Verletzung verursachte danach einen kleinen Schock. Hinzu kamen die vielen Zwei- Minuten-Strafen."
Tanja Oder (Ljubljana-Spielerin) "Wir wussten, dass das Spiel gegen Kometal hart wird. Wir kennen uns gegenseitig sehr gut und haben erst im September in Ljubljana gegeneinander gespielt. Kometal hat sehr gute Spielerinnen wie Bujanova oder Tsygitsa. Es war schwierig, aber wir waren die Besseren.“
Olga Bujanova (Skopje-Spielerin) "Ich freue mich sehr über die schöne Auszeichnung der Journalisten zur besten Spielerin meines Teams, doch ein Sieg wäre besser gewesen! In letzter Zeit habe ich sehr wenig mit meiner Mannschaft trainieren können, wir hatten nur wenig Zeit, uns einzuspielen. Wir sind ein starkes Team, ein sehr junges Team. Wir richten unseren Blick in die Zukunft.“




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