Montag, 06.02.2012

Clubteams EM Vorrunde Gruppe A Saison 2004/2005

HC Leipzig Slagelse FH
33 20
   
Spieldaten
Datum: 28. Dezember 2004
Uhrzeit: 17.00 Uhr
Spielstätte: ARENA Leipzig (Leipzig)
Zuschauer: 2.615
Zeitstrafen: HCL: 5 x 2 min (Rot: Langkeit/38. wegen dritter Zeitstrafe), SFH: 4 x 2 min
Siebenmeter: HCL: 8/8, SFH: 3/1
Schiedsrichter: Nordine Lazaar und Laurent Reveret (Frankreich)
Multimedia: 57 Fotos in der Galerie!
  Statistiken (als PDF): Match Statistik und Full Time Report  
Aufstellung und Tore Leipzig: 22 Tone Woelner (17 Paraden)
3 Gerd-Elin Albert 1
6 Evelien van der Koelen 1
7 Nina Wörz 1
8 Nikola Pietzsch3
10 Milica Danilovic 12/8
11 Marcela Vlckova
15 Ingrida Radzeviciute 4
17 Nora Reiche 1
18 Katja Langkeit 1
20 Else-Marthe Soerlie-Lybekk 9
Trainer: Martin Fruelund Albertsen
Aufstellung und Tore Slagelse: 1 Tinna Zola (0 Paraden)
16 Isabella Thomsen (11 Paraden)
2 Line Hovgaard 1
5 Fie Rasmussen
6 Sanni Eriksen
7 Marie Höpfner 4
8 Lene Möller 4
10 Sandra Rajovic 2
14 Janne Sörensen 2
15 Andjela Rajovic
18 Kamilla Kristensen 1
19 Pernille Blach 1/1
20 Marie Kröyer 5
21 Sine Christiansen
23 Marlene Halvorsröd
88 Sandie Dieu
Trainer: Jes Christensen
Wertung: 3 Sterne
  Souveräner HCL-Erfolg gegen einen harmlosen Champions League Sieger!
Spielbericht
Einen überzeugenden und klaren 33:20 (17:11)-Sieg im für ihn ersten Turnierspiel erreichte der HC Leipzig heute gegen die dänische Mannschaft aus Slagelse vor 2.615 Zuschauern in der ARENA. Nach ausgeglichenem Beginn setzte sich die Mannschaft von Trainer Martin Albertsen fortlaufend weiter ab und siegte letztlich ohne Probleme. Morgen trifft der HCL auf Hypo und spielt dabei einen der beiden Finalteilnehmer aus. Der aktuelle Champions League-Sieger aus Dänemark kassierte dagegen die zweite Niederlage und belegt den dritten Platz der Gruppe A.

Der HCL begann mit Tone Woelner im Tor, Gerd-Elin Albert, Nikola Pietzsch, Milica Danilovic, Nina Wörz, Else-Marthe Soerlie-Lybekk und Nora Reiche. Für die schwer verletzte Torfrau Jana Krause (Kreuzbandriss) rückte Sarah Harnisch aus dem Juniorteam in den Kader. In der Anfangsphase sahen die Zuschauer in der Arena Leipzig ein ausgeglichenes Spiel. Der HC Leipzig lebte vor allem von den Aktionen von Milica Danilovic, die sowohl als Torschützin als auch als Anspielerin an den Kreis überzeugte. Sie war an allen sieben Treffern in der ersten Viertelstunde beteiligt. Leipzig konnte sich dann allmählich absetzen. Nikola Pietzsch nutzte die schnelle zweite Welle und erzielte zwei schöne Tore. Auch stand die Abwehr mit Katja Langkeit als "Indianerin" sicher und ermöglichte einige Gegenstoßtore. Auch andere Spielerinnen konnten sich nun in die Torschützenliste eintragen. Leipzig verpaßte jedoch die Gelegenheit den Vorsprung noch weiter auszubauen und ging daher "nur" mit 17:11 in die Pause. Ein Wermutstropfen für die in dieser Saison von schweren Verletzungen gebeutelten Leipzigerinnen: Marcela Vlckova musste kurz vor der Pause ausscheiden. Die schnelle Diagnose lautet Innenbandriss im linken Knie.

Nach der Pause baute der HCL den Vorsprung wieder auf sieben Tore aus, wobei sich Tone Woelner im Tor mit einigen sehenswerten Paraden bemerkbar machte. Bereits in der 39. Minute kassierte Katja Langkeit nach ihrer dritten Zeitstrafe die Rote Karte und durfte den Rest des Spiels auf der Tribüne beobachten. Trainer Martin Albertsen beorderte daraufhin Nationalspielerin Nina Wörz auf die vorgezogene Position, um die Kreise der dänischen Rückraumspielerinnen zu stören. Im Angriff war es immer wieder Else-Marthe Sörlie-Lybekk, die sich dank schöner Anspiele von Danilovic und Radzeviciute durchsetzen konnte. Milica Danilovic bewies Nervenstärke und verwandelte alle acht Siebenmeter absolut sicher. Bis auf Vlckova konnten sich alle HCL-Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen. Leider musste knapp vier Minuten vor Schluss die beste Spielerin der Däninnen, Marie Kröyer, verletzt vom Platz getragen werden.

Fazit: Ein verdienter Erfolg für den HCL. Nun steht am morgigen Mittwoch das "Endspiel" in der Gruppe A gegen HYPO Niederösterreich an. Bei einem Sieg würde der Gastgeber im Finale am Donnerstag stehen!

(handball-world.com von Sandra Pleines und Timo Hölscher / und Ronny John)
Interviews
Martin Fruelund Albertsen (HCL-Trainer) "Am Anfang haben wir uns etwas schwer getan. Ich denke, die Startschwierigkeiten rühren daher, dass unsere Nationalspieler bei der EM waren und wir lange nicht zusammen gespielt haben. Aber wir hatten letzten Endes 30 gute Minuten, die unseren Sieg bedeuteten. Und die Zuschauer haben uns die ganze Zeit über super unterstützt. Marcela Vlckova hat vermutlich einen Innenband-Abriss. Es wird wohl acht Wochen dauern, bis sie wieder spielen kann.“"
Jes Christensen (Slagelse-Trainer) "Wir sind ein sehr junges Team und hatten von daher Abstimmungsprobleme. Unsere Abwehr hat nicht gut funktioniert, die Mannschaft hat insgesamt nicht so gut gespielt, wie sie wollte. Im Team sind viele talentierte Spielerinnen, die hier Erfahrung sammeln konnten. Marie Kröyer (Best player) ist mit ihrer Rückenverletzung und in Begleitung von Physiotherapeuten des HCL auf dem Weg ins Krankenhaus. Wir haben noch keine Neuigkeiten."
Else-Marthe Soerlie-Lybekk (HCL-Kapitän) "Heute haben wir gewonnen. Damit müssen wir zufrieden sein, obwohl wir teils gut und teils schlecht gespielt haben. Ich glaube, das war heute das erste gemeinsame Spiel seit dem 14. November. Trotz der Probleme in der Abwehr und einiger technischer Fehler können wir insgesamt zufrieden sein."
Kamilla Kristensen (Slagelse-Kapitän) "Wir wussten, dass es schwer werden würde und wir wussten, dass wir richtig kämpfen müssen. Wie unser Trainer schon sagte, sind wir ein sehr junges Team und haben hier alles gegeben."




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